Pinterest ist längst kein Geheimtipp mehr und doch nutzen viele Unternehmer das volle Potenzial dieser Plattform nicht aus. Statt nur schöne Bilder zu posten, kannst du mit einer klaren Strategie und einem durchdachten Pinterest Funnel deine Zielgruppe gezielt ansprechen, Vertrauen aufbauen und so deine Verkäufe steigern.
Wie das funktioniert? Verstehe, wie Menschen auf Pinterest Entscheidungen treffen, und begleite sie Schritt für Schritt auf ihrer Reise – vom ersten Pin bis zum Kauf.
In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie ein perfekter Pinterest Funnel aussieht, wie du die Customer Journey optimal einbindest und welche Schritte wirklich den Unterschied machen.
Pinterest als Startpunkt der Kundenreise
Pinterest ist keine weitere Social Media Plattform – es ist eine visuelle Suchmaschine. Nutzer kommen hierher, um sich inspirieren zu lassen oder ganz bewusst nach Ideen und Lösungen zu suchen. Und genau das macht Pinterest so besonders. Denn die Pinterest Nutzer sind bereits mit einer klaren Suchintention auf der Plattform unterwegs. Sie wollen etwas planen, umsetzen oder kaufen.
Der große Vorteil? Viele dieser Nutzer befinden sich bereits in einer aktiven Planungs- oder Kaufphase. Sie wissen, dass sie etwas wollen – und suchen nur noch die richtige Lösung. Pinterest Nutzer sind also offen für neue Produkte und Dienstleistungen. Das macht Pinterest zum idealen Startpunkt, um potenzielle Kunden in deinen Funnel zu ziehen.
Für dich als Unternehmer ist das eine riesige Chance. Pinterest kann nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern dir gleichzeitig hochwertige Leads liefern, die viel wahrscheinlicher konvertieren als auf anderen Plattformen.
Mit dem richtigen Funnel kannst du die Suchintention der Pinterest Nutzer aufgreifen, diese gezielt ansprechen und sie Schritt für Schritt vom ersten Pin bis zur finalen Kaufentscheidung begleiten.
Die Customer Journey auf Pinterest verstehen
Ein erfolgreicher Funnel funktioniert nur dann, wenn du ganz genau weißt, wo deine Zielgruppe gerade steht und welche Inhalte in dieser Phase relevant sind. Die Reise vom ersten Kontakt bis zum Kauf verläuft selten linear, aber auf Pinterest lassen sich die einzelnen Phasen besonders gut abbilden und gezielt ansprechen.
- Awareness (Aufmerksamkeit) – Pinterest Nutzer lassen sich inspirieren und entdecken erste Ideen.
- Consideration (Interesse & Vergleich) – Pinterest Nutzer vertiefen ihre Suche und vergleichen verschiedene Optionen.
- Conversion (Kaufentscheidung) – Pinterest Nutzer sind bereit zu handeln, zu kaufen oder zu buchen.
- Retention & Advocacy (Kundenbindung & Empfehlung) – Kundenbindung aufbauen und Empfehlungen fördern.
Awareness (Aufmerksamkeit)
In dieser Phase sind Nutzer auf Pinterest auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen.
Sie haben noch keine konkreten Produkte oder Dienstleistungen im Kopf, sondern wollen sich erst einmal inspirieren lassen. Mit aufmerksamkeitsstarken, suchmaschinenoptimierten Pins kannst du hier überzeugen und die Pinterest Nutzer neugierig machen.
Consideration (Interesse & Vergleich)
Jetzt wird die Suche konkreter. Die Nutzer haben bereits eine Vorstellung davon, was sie suchen.
Sie vergleichen verschiedene Optionen und prüfen, welches Angebot am besten zu ihren Bedürfnissen passt. In dieser Phase klicken sich die Pinterest Nutzer durch Pins, lesen Blogbeiträge oder speichern hilfreiche Inhalte, um sich für eine spätere Entscheidung vorzubereiten. Hier geht es vor allem darum, Vertrauen aufzubauen und deinen Expertenstatus zu zeigen.
Conversion (Kaufentscheidung)
In dieser Phase sind die Nutzer bereit, aktiv zu werden. Sie wollen ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung buchen. Entscheidend ist jetzt, dass dein Pins sie zu einer klar strukturierten und mobil optimierten Landingpage führt, die alle Fragen beantwortet und gleichzeitig Vertrauen aufbaut. Ein klarer Call-to-Action rundet die Conversion ab.
Retention & Advocacy (Kundenbindung & Empfehlung)
Nach dem Kauf hört die Kundenreise nicht auf. In dieser Phase sorgst du dafür, dass deine Kunden zufrieden sind und immer wieder auf dich zurückkommen. Jetzt gilt es, deine Kunden an dich zu binden und ihnen weitere Angebote zu präsentieren. Mit weiterführenden Inhalten und besonderen Angeboten stärkst du die Bindung und regst deine Kunden dazu an, deine Marke weiterzuempfehlen.
Jede dieser Phasen der Customer Journey kann auf Pinterest optimal unterstützt und begleitet werden, sofern deine Inhalte strategisch geplant und der Aufbau deines Funnels darauf ausgerichtet ist.
Was macht einen erfolgreichen Pinterest Funnel aus?
Ein erfolgreicher Pinterest Funnel besteht aus mehreren wichtigen Bausteinen, die nahtlos ineinandergreifen. Nur wenn jeder dieser Faktoren stimmt, kannst du deine Zielgruppe effektiv begleiten – vom ersten Pin bis zum finalen Kaufabschluss.
Grundlage für einen erfolgreichen Pinterest Funnel bildet die richtige Strategie und ein klarer roter Faden für deinen Pinterest Auftritt. Jeder Pin, jede Verlinkung und jede Landingpage sollten logisch aufeinander aufbauen und die Nutzer Schritt für Schritt weiterführen. So verlierst du niemanden unterwegs und kannst das Interesse systematisch in die von dir gewünschte Handlung verwandeln.
Gleichzeitig spielt ein konsistentes Branding eine wichtige Rolle. Nutze wiedererkennbare Farben, Schriften und eine einheitliche Bildsprache, damit deine Marke auf Pinterest sofort ins Auge fällt und du so langfristig Vertrauen aufbaust. Ein stimmiges Erscheinungsbild sorgt dafür, dass potenzielle Kunden dich direkt wiederfinden.
Neben dem Erscheinungsbild deiner Pins ist natürlich auch der Inhalt deiner Pins entscheidend. Setze auf Content mit Mehrwert! Deine Inhalte sollen inspirieren, weiterhelfen und echte Probleme lösen. So baust du nicht nur Reichweite auf, sondern überzeugst deine Zielgruppe langfristig von deiner Expertise.
Da Pinterest eine Suchmaschine ist, ist die Keyword Optimierung unverzichtbar für einen erfolgreichen Funnel. Daher ist es wichtig, deine Pins mit den richtigen Keywords zu versehen. Nur so kannst du sicherstellen, dass deine Inhalte genau bei den Nutzern landen, die aktiv nach Lösungen suchen und an deinen Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind.
Darüber hinaus ist die technische Optimierung der entsprechenden Zielseiten ein wichtiger Erfolgsfaktor. Da der Großteil der Pinterest Nutzer mobil unterwegs ist, sind mobilfreundliche und schnell ladende Landingpages entscheidend. Wenn deine Seite zu langsam lädt oder auf Mobilgeräten schlecht dargestellt wird, verlierst du möglicherweise wertvolle Kunden.
Und natürlich gehört auch eine regelmäßige Analyse und Optimierung dazu.
Nur wer die Performance seiner Pins, Landingpages und Conversions kontinuierlich überprüft, erkennt Schwachstellen und Optimierungspotenziale. So kannst du deinen Pinterest Funnel immer weiter verbessern und mehr aus deinem Pinterest Marketing herausholen.
Indem du diese Bausteine berücksichtigst und diese Tipps umsetzt, legst du die Grundlage für einen nachhaltigen und erfolgreichen Pinterest Funnel, der deine Zielgruppe effektiv anspricht und deine Umsätze steigert.
So baust du deinen Pinterest Funnel entlang der Customer Journey auf
Um auf Pinterest wirklich erfolgreich zu sein, solltest du deinen Funnel genau an der Customer Journey deiner Zielgruppe ausrichten. Das bedeutet, dass du für jede Phase – von der ersten Aufmerksamkeit bis zur langfristigen Kundenbindung – die passenden Inhalte erstellst.
So begleitest du potenzielle Kunden Schritt für Schritt, sorgst für Interesse, baust Vertrauen auf und führst sie schließlich zum Kauf – und darüber hinaus.
Phase 1 – Awareness:
In der ersten Phase geht es vor allem darum, für deine Zielgruppe auf Pinterest sichtbar zu werden und diese mit inspirierenden Inhalten neugierig zu machen. Hier solltest du Evergreen-Content nutzen, der immer relevant bleibt, aber gleichzeitig auch saisonale Themen und Trends nicht vernachlässigen.
Achte darauf, deine Pins mit den richtigen Keywords zu versehen, damit diese in der Pinterest Suche optimal gefunden werden. Eine einheitliche und ansprechende Bildsprache sorgt zudem dafür, dass dein Content heraussticht und das Interesse deiner Zielgruppe weckt.
Beispiel:
Ein Onlineshop für Einrichtung könnte beispielsweise einen Pin mit dem Titel „10 Ideen für ein gemütliches Wohnzimmer im Herbst“ erstellen. Dabei geht es nicht um einen direkten Verkauf, sondern darum, durch schöne Inspirationen die Nutzer abzuholen und für die Marke zu begeistern.
Phase 2 – Consideration:
In der zweiten Phase sind deine potenziellen Kunden neugierig geworden und wollen mehr über dich und dein Angebot erfahren. Verlinke deine Pins daher auf weiterführende Inhalte, wie Blogbeiträge, hilfreiche Guides oder kostenlose Freebies, die echten Mehrwert liefern. Nutze zusätzlich Rich Pins, um wichtige Informationen direkt auf Pinterest sichtbar zu machen – das erhöht die Klickrate.
Platziere gezielt erste Handlungsaufforderungen, wie etwa die Anmeldung zu deinem Newsletter, um die Nutzer noch enger an deine Marke zu binden und Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen und deine Marke nachhaltig zu stärken.
Beispiel:
Ein Pinterest Marketing Coach könnte beispielsweise einen Pin mit dem Titel „Die 5 größten Fehler im Pinterest Marketing“ erstellen, ergänzt durch ein kostenloses E-Book als weiterführendes Angebot.
Phase 3 – Conversion:
Jetzt wird aus Interesse eine konkrete Handlung.
Deine Pins sollten Nutzer direkt auf Landingpages führen, die dein Angebot klar und überzeugend präsentieren. Hier sind Elemente wie Kundenbewertungen oder Erfolgsgeschichten besonders wirkungsvoll, um Vertrauen aufzubauen und letzte Zweifel aus dem Weg zu räumen.
Beispiel:
Ein Onlinekurs Anbieter für Pinterest Marketing könnte beispielsweise einen Pin mit dem Titel „Lerne in nur 4 Wochen, wie du deinen Pinterest-Traffic verdoppelst – jetzt anmelden“ erstellen. Der Pin führt direkt zu einer Landingpage mit Kursinhalten, Teilnehmerstimmen und einem klaren Anmeldeformular.
Phase 4 – Retention & Advocacy:
Der Kauf ist nicht das Ende deiner Kundenreise, sondern erst der Anfang.
Jetzt gilt es, deine Kunden langfristig an deine Marke zu binden und dafür zu sorgen, dass sie dich weiterempfehlen. Erstelle Pins zu weiterführenden Inhalten und besonderen Angeboten, die deinen Kunden einen Mehrwert bieten.
Ein besonders wirkungsvolles Tool in dieser Phase ist E-Mail Marketing. Pinterest und E-Mail Marketing ergänzen sich ideal. Während du auf Pinterest neue Interessenten und Kunden anspricht und auf deine Angebote aufmerksam machst, nutzt du E-Mail Marketing, um den persönlichen Kontakt zu vertiefen und langfristig zu pflegen.
Kurz gesagt: Pinterest bringt die Menschen in deinen Funnel, das E-Mail Marketing sorgt dafür,
dass sie bleiben und immer wiederkommen.
Beispiel:
Ein Onlineshop für nachhaltige Mode könnte beispielsweise einen Pin mit dem Titel „So pflegst du deine Kleidung richtig – Tipps für lange Freude an deinen Lieblingsstücken“ erstellen und damit auf einen exklusiven Pflege Guide verlinken, den Kunden per Newsletter erhalten.
Zusätzlich werden regelmäßig Rabattaktionen und neue Kollektionen per E-Mail kommuniziert, um die Kundenbindung zu stärken und Weiterempfehlungen zu fördern.
Pinterest Werbeanzeigen gezielt einsetzen
– So beschleunigst du deine Customer Journey
Mit organischem Content auf Pinterest kannst du bereits viel bewegen – aber mit gezielten Werbeanzeigen kannst du deine Ergebnisse verbessern und so noch schneller und effektiver deine Zielgruppe erreichen. Pinterest Werbeanzeigen sind also ein echter Vorteil, wenn du deine Zielgruppe in jeder Phase der Customer Journey gezielt ansprechen willst.
In der Awareness-Phase helfen dir Werbeanzeigen dabei, deine Reichweite deutlich zu erhöhen und deine Markenbekanntheit zu stärken. So erreichst du noch mehr potenzielle Kunden, die deine Inhalte sonst vielleicht nicht entdecken würden.
In der Consideration-Phase kannst du Nutzer mit Werbeanzeigen gezielt zu weiterführenden Inhalten wie Blogbeiträgen oder kostenlosen Freebies führen. Das unterstützt den Aufbau von Vertrauen und erhöht das Interesse an deinem Angebot.
In der Conversion-Phase bewirbst du mit Werbeanzeigen direkt dein Produkt oder deine Dienstleistung und animierst Interessenten zu einer klaren Handlung, wie dem Kauf oder einer Buchung.
Starte am besten klein, indem du verschiedene Anzeigenformate und Zielgruppen testest.
So findest du heraus, welche deiner Werbeanzeigen wirklich messbare Ergebnisse bringen und kannst dein Budget effektiv einsetzen.
So analysierst und optimierst du deinen Pinterest Funnel
Nur wer die richtigen Kennzahlen ermittelt, kann seinen Pinterest Funnel gezielt verbessern und diesen langfristig wachsen lassen.
In der Awareness-Phase solltest du vor allem die Impressionen, die Reichweite und die Klickrate deiner Pins im Blick behalten. So erkennst du, welche Inhalte Aufmerksamkeit erzeugen und wie gut deine Pins bei deiner Zielgruppe ankommen.
In der Consideration-Phase sind vor allem die ausgehenden Klicks entscheidend, um zu beurteilen, wie gut du das Interesse der Nutzer in konkretes Engagement verwandelst.
In der Conversion-Phase solltest du schließlich die Verkäufe und die Conversion-Rate beobachten, um zu messen, wie viele Besucher tatsächlich zu Kunden werden.
Um deinen Funnel kontinuierlich zu optimieren, solltest du regelmäßig neue Pin Designs und Pin Texte sowie verschiedene Landingpages testen. So findest du heraus, was bei deiner Zielgruppe am besten funktioniert und kannst deine Strategie immer weiter verbessern.
Nur durch ein konsequentes Analysieren und Optimieren wirst du langfristig mit deinem Pinterest Funnel erfolgreich sein und nachhaltiges Wachstum erzielen.
Mit dem richtigen Pinterest Funnel deine Kundenreise erfolgreich gestalten
Pinterest bietet dir die einzigartige Möglichkeit, deine Zielgruppe genau dort abzuholen, wo sie nach Inspiration und Lösungen sucht. Pinterest Nutzer befinden sich in einer aktiven Planungs- und Entscheidungsphase – ein riesiger Vorteil für dich, wenn du deinen Funnel strategisch darauf ausrichtest.
Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Pinterest Funnel liegt darin, die Customer Journey in allen Phasen zu verstehen und mit passenden Inhalten zu begleiten. Von der ersten Aufmerksamkeit über den Aufbau von Vertrauen bis hin zur klaren Kaufentscheidung und der langfristigen Kundenbindung – jede Phase hat ihre eigenen Anforderungen und Chancen.
Dabei ist entscheidend, dass dein Funnel klar strukturiert ist und einen roten Faden hat, welcher deine Nutzer sanft und zielgerichtet vom Pin bis zum Kauf führt. Ein konsistentes Branding und eine starke Keyword Optimierung sorgen dafür, dass deine Inhalte gefunden werden und deine Marke unverwechselbar wird.
Das Messen relevanter Kennzahlen in jeder Phase ist unerlässlich, um Schwachstellen zu erkennen und deinen Funnel stetig zu verbessern. Nur durch kontinuierliches Testen, Anpassen und Optimieren kannst du langfristig nachhaltig wachsen und deine Ziele erreichen.
Schließlich solltest du die Customer Journey nicht mit dem Kaufabschluss enden lassen.
Baue über Pinterest und E-Mail Marketing eine echte Beziehung zu deinen Kunden auf, biete ihnen Mehrwert und motiviere sie, dich weiterzuempfehlen.
Mit dem perfekten Pinterest Funnel hast du also ein kraftvolles Tool, um neue Kunden zu gewinnen, deine Marke zu stärken und dein Business nachhaltig erfolgreich zu machen.
Jetzt liegt es an dir, die Chancen von Pinterest strategisch zu nutzen und Schritt für Schritt deine ideale Customer Journey zu gestalten.

